Tragefahnen

Tragefahne von 1890

 

Damals wurde Korps noch mit „C“ geschrieben.
Die Vorderseite trägt das typische Jägermotiv – gekreuzte Gewehre mit Jägerhut, Säbel und Pulverhorn -, das Ganze im Eichenlaub.
Die Rückseite zeigt den Hl. Quirin auf gelbem Grund.

Tragefahne von 1968 - "Quirinusfahne"

Zur Schonung der Tragefahne von 1890, der ältesten Fahne des Jägerkorps, wurde 1968 eine neue, vollkommen identische Fahne angeschafft und im Quirinus-Münster feierlich geweiht.

Fortan wird nur noch die neue Fahne in der Öffentlichkeit gezeigt. Die alte Fahne ist im Fahnenschrank ausgestellt. 

Tragefahne von 1898

 

Diese Fahne ist als einzige Tragefahne des Jägerkorps nicht gestickt, sondern gemalt.
Auf der Vorderseite ist wiederum das typische Jägermotiv mit dem damals üblichen vaterländischen Text aufgebracht. Der Text auf der Rückseite weist klar aus, dass das „Jägercorps“ zum Neusser Bürger-Schützenverein gehört.

Als zweitälteste Fahne des Jägerkorps bedarf sie der Schonung und wird daher nur auf besondere Anordnung mitgeführt. 

Tragefahne von 1922

Waren das noch Zeiten, als der Bartholomäus die Kirmes „machte“.
Bis zu den Olympischen Sommerspielen 1972 in München, bestimmte der Namenstag des Bartholomäus, der 24. August, den Schützenfest-Termin.
In früheren Zeiten war der Bartholomäustag Markttag in Neuss, ein Viehmarkt.
Da zu diesem Termin viele Fremde in der Stadt waren, versprach sich der Schützenverein willkommene Einnahmen.
Nun zur Fahne: Aufgrund der Größe, heißt die Fahne bei uns auch „Poppefahn“.
Die Vorderseite zeigt den Hl. Bartholomäus, die Rückseite eine von einem Geweih gehaltene Schießscheibe, überragt von einem Adler, der ein Gewehr umklammert.

Tragefahne von 1955

Die sogenannte „Hönesfahne“ zeigt auf der Vorderseite den Schützenpatron der Jäger, St. Hubertus, Bischof von Lüttich, gestorben 727.
Der Legende nach, wurde er bei einer Jagd am Feiertag durch das Erscheinen eines Hirsches mit goldenem Kreuz zwischen dem Geweih zur Einsicht und Buße, sowie zum Verzicht auf seine Jagdleidenschaften geführt.
Die Rückseite hat der Fahne den Namen gegeben. Sie zeigt einen typischen Jäger, den Hönes, sowie einen Jägerzug vor dem Qurinus-Münster, einem Wahrzeichen unserer Stadt. 

Tragefahne von 1962

Diese „Corps-Fahne“ wurde 1962 hauptsächlich als Ersatz für die schonungsbedürftige Fahne von 1898 gestiftet.
Sie ist gestickt und, abgesehen von den Jahreszahlen auf der Vorder- und Rückseite, vom Motiv her mit der gemalten Fahne von 1898 identisch.

Tragefahne von 1979

 

Die Vorderseite zeigt das auch auf der „Hönesfahn“ dargestellte St Hubertus-Motiv.
Die Rückseite zeigt das Motiv des Königsordens aus dem Jahre 1979.
Die Fahne ist eine Stiftung von Heinz Peter Jansen als Königsgeschenk an den Bürger-Schützenverein.

Tragefahne von 1995

Die Vorderfahne zeigt die vergrößerte Wiedergabe des Königsordens. Die Rückseite zeigt die Ehrennadel des Jägerkorps. Gestiftet wurde die Fahne von Bernhard III. Meier anlässlich seines Königjahres als Geschenk an den Bürger-Schützen-Verein.