Annemarie

Ansprechpartner:
Ralf Gondorf
Albert-Schweitzer-Weg 5
41515 Grevenbroich
 e-Mail: goralli62@mail.com

Das Neusser Heimatfest lebt in den Herzen der kleinen Schützengemeinschaften, die mit Liebe am Brauchtum der Heimatstadt Neuss festhalten und gleichgesinnte Freunde in den Bann der Freude hineinziehen. Der Jägerzug Annemarie blickt auf sein 75-jähriges Bestehen zurück. Niederschriften und die Chronik zeugen davon. Im Jahre 1934, nach dem Schützenfest traf sich unser unvergessener Willi Heck mit 12 schützenbegeisterten jungen Männern im damaligen Lokal „Sackermann” und gründeten einen Jägerzug. Unseren Jägerzug, „Annemarie” nannten sie ihren Zug nach dem vom Heimatdichter Karl Kreiner 1927 verfassten Jägerlied. Josef Hansen war der erste Oberleutnant des Zuges. Im Jahre 1948, der Wiederbeginn des Neusser-Bürger-Schützenfestes war es wieder Willi Heck der mit gleichgesinnten Freunden den Fackelbau wiedererweckte und die Schützengemeinschaft des alten Zuges zusammenführte. Sehr volkstümlich ist der Zug durch seinen Fackelbau, der bis heute jedes Jahr viele schöne Motive herausbrachte. Im Laufe der Jahre starben liebe Zugfreunde unter Ihnen die bewährte alte Zugführung des Zuges sowie Hecke Papp, der langjährige Major des Jägerkorps, der durch seine Söhne und seinem Schwiegersohn eng mit unserem Zug verbunden war. Nach diesem Verlust übernahm 1957 Fritz Schmitz, Theo Haardt und Karl Gondorf die Zugführung – 15 Jahre. Danach wurden Karl Gondorf, Willi Stahlschmidt und Franz-Josef Gondorf mit der Führung des Zuges beauftragt. Wir sind stolz darauf, dass die ehemaligen Vorreiter des Regiments – Herbert Franken, Rudi Mones und Jupp Schmitz viele Jahre als echte Schützenfreunde, Mitglieder in unserem Zug sind bzw. waren.

Woher kommt der Name „Annemarie”?

Aus zwei Gründen gab man der Gemeinschaft den Namen „Annemarie”. Zum einen aufgrund der Freundschaft zum Heimatdichter Karl Kreiner, welcher im Jahre 1927 das Lied „Jäger Annemarie” schrieb, dass im Jahre 1928 auf dem Majorsehrenabend zum ersten mal vorgetragen wurde, zum anderen aber auch wegen des Namens der Ehefrau von Quirin Heck, sie hieß Annemarie, genannt Mariechen.